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 Cooper

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Jörg
MITGLIED
MITGLIED



BeitragThema: Cooper   Mo 2 Jan 2012 - 8:14




Cooper (Almendralejo)
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Alter: ca. 3 Jahre (11/2008)
Kastriert: ja
Schulterhöhe: ca. 30 cm
Herkunft Almendralejo
Aufenthaltsort: Almendralejo
Kontakt: info@koerbchen-gesucht.de


Hallo
Ich bin der Cooper.
Eigentlich hätte ich Weihnachten 2011 in Deutschland verbringen sollen. Mein Ticket war schon gekauft. Ich sollte im Handgepäck reisen.
Aber dann kam alles anders.
Angefangen hat es damit, daß mich die Hunde in der Perrera von Almendralejo alle ständig gemobbt haben. Egal in welchem Zwinger ich gewohnt habe – selbst im großen Auslauf – ständig wurde ich attackiert.
Um mein Leben zu retten hat mich Mada bei ihren Eltern einquartiert. Hier lebe ich mit zwei anderen Hunden zusammen. Das klappt prima. Die akzeptieren mich so, wie ich bin.
Von meiner Seite aus gab’s da ohnehin nie Probleme. Ich bin mit Artgenossen verträglich, könnte also auch zu einem anderen, gut sozialisierten Hund dazu vermittelt werden.
Aber zurück zu Madas Eltern. Die betreiben ein Restaurant. Und wenn die Gäste was übrig lassen, kriegen wir Hunde schon mal eine Extra-Wurst.
Das hat mir ein bißchen auf die Figur geschlagen.
Nein, nicht, daß ich fett wäre. Eigentlich war ich zu mager, als ich in die Perrera kam und die paar Pfund mehr tun mir gut.
Bloß bin ich jetzt zu schwer, um im Handgepäck zu reisen. Deshalb hat sich mein Traum von Weihnachten unterm Baum in Deutschland in Luft aufgelöst.
Ich sitze also noch immer bei Madas Eltern und hoffe darauf, adoptiert zu werden. Das ist allerdings nicht so einfach. Denn ich habe ein Handicap. Vermutlich liegt auch darin der Grund, daß die anderen Hunde mich ständig gemobbt haben.
Ich bin taub.
Das ist für einen Albino nix besonderes. Aber in der Perrera zählt eben doch das Recht des Stärkeren. Und wenn mich einer anknurrt, ich das aber nicht hören kann, führt das ganz schnell zu Mißverständnissen.
Deshalb bin ich natürlich auch kein passender Hund für eine Familie mit kleinen Kindern.
Natürlich wäre es praktisch, denn wenn die Kinder traurig sind und weinen, würde ich das ja nicht hören. Es wäre mir also egal.
Aber wenn die Kinder fröhlich sind und spielend und schreiend durch die Gegend rennen, würde ich auch das nicht hören. Und dann gerate ich doch mal ganz schnell zwischen die Fronten – so wie in der Perrera.
Wenn Kinder in der Familie vorhanden sind, sollten die also schon so groß sein, daß sie auf meine Taubheit Rücksicht nehmen können.
Davon abgesehen bin ich ein unkomplizierter, freundlicher und fröhlicher Bursche. Wenn man nicht weiß, daß ich taub bin, merkt man’s gar nicht.
Natürlich müssen wir miteinander lernen uns non-verbal zu unterhalten. Ich meine, wenn Sie sagen „Sitz“, dann werde ich das nicht tun. Ich kann Sie ja nicht hören und weiß nicht, was Sie wollen. Da muß dann eine Zeichensprache her.
Und ohne Leine laufen lassen können Sie mich natürlich auch nicht. Denn ich würde Sie nicht hören, wenn Sie m ich zurück rufen. Und ich würde auch das Auto nicht hören, daß da illegaler Weise über den Feldweg brettert. So was kann natürlich ganz schnell tödlich enden.
Ich suche also schon Menschen, die bereit sind, ihr eigenes Leben einzuschränken und sich auf meine Behinderung einzustellen.
Wenn ich die Menschen gefunden habe, werden sie merken, daß sie einen ganz freundlichen, fröhlichen und verschmusten vierbeinigen Freund adoptiert haben.
Denn ich mag Menschen.
Gerne lasse ich mich so richtig durchknuddeln. Gerne gehe ich spazieren. Gerne genieße ich mein lautloses Leben.
Da ich nur eine Schulterhöhe von ca. 30 cm habe, bin ich ein Hund, den man eigentlich überall mit hin nehmen kann.
Natürlich muß man ein bißchen für mich mit hören. Aber das übt sich. Ich wette, ein paar Wochen nach meinem Einzug werden Sie gar nicht mehr merken, daß ich nicht hören kann.
Wollen Sie’s versuchen?
Natürlich habe ich mich auf mein neues Leben medizinisch bestens vorbereitet. Ich bin geimpft, gechipt und kastriert.
Schon mit dem nächsten Flug könnte ich bei Ihnen – Mitten in Ihrem Herzen – landen.
Wann der Flug ist kann Ihnen Steffi Ackermann aus Zülpich (30 Minuten südlich von Köln) sagen. Sie organisiert nämlich meine Reise. Außerdem kennt sie mich persönlich und kann beurteilen, ob wir wirklich zueinander passen.
Vielleicht stellen Sie sich, Ihr Rudel und mein neues Leben einfach mal per Mail vor. Die Adresse lautet: info@koerbchen-gesucht.de.

















Bitte machen Sie sich die Mühe und klicken Sie sich auf unsere Homepage www.koerbchen-gesucht.de durch.
Hier finden Sie Alles zum Vermittlungsablauf, Vieles zum Thema Gesundheit, Infos über die Situation vor Ort, und, und, und…

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Jörg
MITGLIED
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BeitragThema: Re: Cooper   Fr 29 Jun 2012 - 7:28

Cooper hat es endlich geschafft und sein eigenes Körbchen gefunden 859
Er wartet nun nur noch auf seinen Flug ins Glück 478


"Ein Zentimeter Hund ist mir lieber,als ein Kilometer Stammbaum." -Dana Burnett
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Cooper
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